Die Landeszentrale für politische Bildung und der Landtag Rheinland-Pfalz laden am Mittwoch, 18. März 2026 um 19 Uhr zum fünften Mainzer Gespräch im Rahmen des „Demokratielands Rheinland-Pfalz nach Mainz ein.
Zum von Bundespräsident Frank Walter Steinmeier erstmals ausgerufenen bundesweiten „Tag der Demokratiegeschichte“ geht es in der hochkarätigen besetzten Veranstaltung im Landesmuseum Mainz (Große Bleiche 49-51) nach einem Vierteljahrtausend Demokratie um „Vergangenheit und Zukunft der europäischen Demokratie“.
Landtagspräsident Hendrik Hering, Hélène Miard-Delacroix, Professorin an der Sorbonne in Paris, und Basil Kerski, langjähriger Leiter des Europäischen Solidarnosc-Zentrums in Danzig, sprechen über die Frage, wie das „Weimarer Dreieck“ aus Polen, Frankreich und Deutschland die europäische Demokratie (wieder-)beleben kann. Es moderiert Dr. Tim Müller, Demokratieland-Referent der LpB.
Eine Anmeldung ist aus Platzgründen unter anmeldung@lpb.rlp.de oder auf der LpB-Homepage www.lpb.rlp.de nötig. Die Anmeldungen werden nach Reihenfolge des Eingangs vergeben. Die Teilnahme ist kostenlos.
Mit dem „Demokratieland Rheinland-Pfalz“
hat der Landtag Rheinland-Pfalz der LpB die Aufgabe übertragen, im Austausch mit allen Beteiligten eine „Landesstrategie zu entwickeln, die die Rolle von Rheinland-Pfalz als Land der Demokratie und seine reiche Demokratiegeschichte sichtbarer macht“, und dabei die „Verbindung des demokratischen Erbes mit den Fragestellungen der modernen Gesellschaft“ zu verdeutlichen.
Die Vergegenwärtigung der geschichtlichen Grundlagen unserer Demokratie dient der „Verteidigung unseres freiheitlichen und demokratischen Erbes gegen autoritäre und nationalistische Strömungen“, stärkt die „demokratische Identitätsbildung“ und trägt zur „gelebten Demokratie“ bei.